Ghibli Expo Japan
© Japan-Agenda

Ghibli Expo, Nagoya & Ise

Mit einem neuen Tag folgt auch neues Glück, so heisst es doch, oder? Und besonders glücklich war ich auch über meinen Besuch der in Nagoya stattfindenden Ghibli Expo.

Aichi Expo Gelaende Japan
© Japan-Agenda

Dieses war eine der Veranstaltungen, der ich am freudigsten entgegen sah, meine Erwartungen sollten keineswegs enttäuscht werden.

Ein besonderes Augenmerk wurde hierbei auf den neusten und womöglich letzten Ghiblifilm When Marnie was there gelegt. Und sollte man diesen bis anhin nicht gesehen haben, so kann ich diesen wärmstens weiter empfehlen.

Marnie war hier
© Japan-Agenda

Es gab so viele Dinge zu sehen und zu erleben! Die Landschaft war atemberaubend gestaltet, welches selbst meine Augen in die eines Kindes verwandelte, welches die Welt gerade neu für sich entdeckt. Entführt in eine Welt, die ich zuvor nicht erlebt hatte und dies obschon ich den Film zuvor gesehen hatte.

Marnie war hier
© Japan-Agenda

Es gab Unmengen an Schaustücken, ich wünschte, ich könnte euch mehr davon zeigen, freundlicherweise wies mich eine der Angestellten dann jedoch darauf hin, dass es leider nicht gestattet sei Fotografien zu machen. Jedenfalls empfehle ich wirklich den Besuch dieser Ausstellung, ihr werdet bestimmt nicht enttäuscht sein! Es ist jeden Cent wert! Von den ursprünglichen Illustrationen zu Miniaturausgaben der Filmlandschaften bishin zu Nachbauten in Realgrösse. Es gibt viel zu sehen, so sollte man sich diese Chance nicht entgehen lassen und sich bereit machen, die Ghibli Expo für sich selbst zu entdecken!

Marnie ein Ghibli Anime
© Japan-Agenda

Verblieb noch etwas Wichtiges für mich. Es war der Besuch des Ise-Schreins der Mie Präfektur, der heiligst geehrte Schrein Japans, es wird gesagt, dass dies der Ort ist an dem die Sonnengöttin Amaterasu, die mächtigste Gottheit (aus Sicht der japanischen Religion Shinto) hier geehrt wird und ruht. So wollte auch ich ihr meinen Respekt erweisen.

Ise Schrein Eingang in Japan
© Japan-Agenda

Eines war sicher, dieser Ort beherrbergt eine unermessliche Ruhe, das ganze Gebiet in sich selbst schien erfüllt voller Frieden.

Fluss in Ise in Japan
© Japan-Agenda

Während man durch einen ansehnlichen Park ging, konnte man selbst das Grillen der Zikaden, sowie das Rascheln der Blätter vernehmen.

Wald in Ise in Japan
© Japan-Agenda

Und nein, dieser ist noch nicht der sagenumwobene Schrein, jedoch umringen ihn verschiedenste, als ob sie einen weiteren Schutzkreis um ihn zögen.

Tempel in Ise in Japan
© Japan-Agenda

Und Bäume gab es, sag ich euch, solche riesigen Bäume hatte ich zuvor noch nie gesehen. So gab auch eine Menge Leute, die sie umarmten, während sie Bilder von sich dabei machen liessen. Dies brachte mehr als ein Lächeln auf mein Gesicht.

Gewaltige Baeume in Ise in Japan
© Japan-Agenda

Und habe ich schon den Holzgeruch erwähnt? Diese hier, rochen beispielsweise nach frischem Holz, so als ob sie erst seit gestern hier stünden.

Bauten im Wald von Ise in Japan
© Japan-Agenda

Es gab viele Pfade zu verschiedensten Schreinen und Gebäuden, aber jeder von ihnen vermochte es das Interesse auf sich zu ziehen.

Bauten im Wald von Ise in Japan
© Japan-Agenda

Während ich begann mich bereits auf dem Weg zum Schrein erfrischt zu fühlen, fragte ich mich, wie das Heiligtum wohl aussehen mochte und sich anfühlen würde.

Wald in Ise Japan
© Japan-Agenda

Hierbei entdeckte ich ein Schild mit einem verbot für jegliche Fotografien. Ich hielt mich daran, irgendwie fühlte es sich nicht richtig an hier die Kamera zu benutzen. Gerne hätte ich euch ein paar schöne Bilder vom geheiligsten Schrein Japans zeigen wollen. Seid also bitte nicht böse auf mich. Stattdessen gibt’s ein Bild mit hübschen Koi-Fischen. Sind sie nicht süss? Sie sind doch süss, oder? 😉

Koi in Japan
© Japan-Agenda

Aber anstelle von weiteren Fischen sollte ich auf meinem Rückweg gesegnete Sakefässer entdecken. Dies erinnerte mich daran, dass ich noch etwas zu essen und zu trinken brauchen würde.

Sake-Wand in Japan
© Japan-Agenda

Als ich wieder nach Nagoya kam, sollte es endlich Zeit dafür werden, die Freunde, die ich getroffen hatte, empfahlen mir diesen Ort, und ihrem Rat folgend, versuchte ich mich an einem ihrer Gerichte.

Essen in Japan
© Japan-Agenda

Und fragt mich bitte nicht nach dem Namen des Gerichts, dabei tappe ich leider auch noch im Dunkeln. 😀

Essen in Japan
© Japan-Agenda

Nach einer guten Mahlzeit, sollte auch für eine gute rast gesorgt sein, oder? Für alle, die gerne sehen wollen, an welchem Ort ich meine Nächte verbrachte, hier ein paar Bilder. Kein Interesse? Wie könnt ihr nur daran denken, diese zu überspringen? 😉

Japanischer Innenhof
© Japan-Agenda

Dieser Ort sollte ein sehr altes, traditionell japanisches sein, selbst ein eigener Japanischer Garten fand sich in seiner Mitte.

Traditionelle Kueche in Japan
© Japan-Agenda

Keineswegs luxuriös, dafür aber weitaus realer. Wenn ich einschätzen könnte, wie wohl Japaner vor nicht allzu langer Zeit gelebt haben mögen, ich würde auf ein solches Haus tippen. Und Seiko war wirklich nett und lustig, einmal erhielt ich sogar eine Kostprobe ihres Shamisenspiels und auch wenn sie nicht viel Englisch sprechen und ich nicht viel Japanisch sprechen konnte, hatten wir viel zu lachen. Würde mich wirklich freuen, wieder einmal hierher zurück zu kommen.

Mit Seiko-san in Nagoya
© Japan-Agenda

Auch hoffe ich natürlich, dass ihr meine Beiträge weiterhin verfolgen mögt. 😉 Fehlt noch etwas? Was würde in der eigenen Japanreise eingeplant sein?

3 thoughts on “Ghibli Expo, Nagoya & Ise”

  1. It’s nice memory trip to Nagoya, Ise-Shima in Japan.
    My memory throughout Japan is mainly short visiting during my academic lecture trip at University and meeting, so that I have not detailed as traveller sperit and mind with beautiful photo. Thanks. Please enjoy Japan also next visiting. Regards

Beitrag kommentieren

Deutsch
%d bloggers like this: